Sinkende Biscuit-Ausfuhren

Die Schweizer Biscuit-Hersteller verkauften im vergangenen Jahr weniger. Dabei exportieren sie insbesondere weniger Biscuits ins Ausland, wie der Branchenverband Biscosuisse am Donnerstag mitteilte.

Die Schweizer Biscuit-Hersteller verkauften im vergangenen Jahr weniger. Dabei exportieren sie insbesondere weniger Biscuits ins Ausland, wie der Branchenverband Biscosuisse am Donnerstag mitteilte.

Bereits zum vierten Mal in Folge gingen die Exportzahlen zurück, hiess es. Im Vergleich zu 2013 wurden im vergangenen Jahr 5,9 Prozent weniger Biscuits ins Ausland exportiert. Der Anteil der exportierten Waren der 24 industriellen Biscuit-Hersteller beträgt laut Biscosuisse ungefähr einen Drittel. Exportiert wurden insgesamt 13‘733 Tonnen Dauerbackwaren. Der Umsatz sank um 2,1 Prozent auf 119,1 Millionen Franken. Am meisten Biscuits werden nach Deutschland verkauft, vor Frankreich und Saudi-Arabien.

Insgesamt verkauften die Betriebe im vergangenen Jahr 45'444 Tonnen sogenannte Dauerbackwaren - das sind 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch der Umsatz sank um 1,1 Prozent auf 456,3 Mio. Franken. Im Inland ging der Verkauf mit 0,7 Prozent ebenfalls leicht zurück. Der Pro-Kopf-Konsum liegt bei 6,58 Kilo, die Importe sind hierbei eingerechnet. Der Anteil der Importware stieg in den letzten zehn Jahren um 33 Prozent.

Neben Biscuits gehören auch Apérogebäck, Zwieback, Knäckebrot, haltbare Cakes und Getreideriegel zu den Dauerbackwaren. Im Ausblick zeigt sich Biscosuisse pessimistisch, besonders wegen dem starken Schweizer Franken. Zudem sei der Rohstoffpreisausgleich nicht genügend.

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