Sonnenblumen: EU-Ernte deutlich tiefer

Die EU-Ernte an Sonnenblumen ist 2022 trotz einer Erweiterung der Anbaufläche deutlich kleiner ausgefallen als im Vorjahr. Die EU-Kommission beziffert die betreffende Menge auf rund 9,3 Mio. t. Das wären etwa 10 % weniger 2021.

Das 2017 erzielte Rekordergebnis von mehr als 10,4 Mio. t Sonnenblumenkernen und auch das langjährige Mittel von fast 10,2 Mio. t würden damit deutlich verfehlt.

Zwar dehnten die Landwirte den Anbau von Sonnenblumen 2022 im Vorjahresvergleich um 18 % auf 5,2 Mio. ha aus. Gleichzeitig verschlechterte sich aber der Durchschnittsertrag um 23 % auf 18,1 dt/ha. Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) in Berlin begründete diese negative Entwicklung mit der anhaltenden Trockenheit und Hitze in den Sommermonaten. Dennoch sieht die Förderunion im Sonnenblumenanbau regional eine Alternative zur Erweiterung von Fruchtfolgen und zur Risikominimierung.

Bei der Anbauplanung zur Aussaat 2023 sollten die Landwirte Sonnenblumen angesichts der unsicheren Versorgung mit Sonnenblumenkernen und Sonnenblumenöl aus der Ukraine durchaus berücksichtigen, empfehlen die Berliner Fachleute.

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