Strafzoll: Gruyère nicht betroffen

Die Fronten zwischen den USA und der Europäischen Union verhärten sich. EU-Produkte werden mit Strafzöllen belegt. Auf der Liste figurieren auch Käse, darunter «Swiss Cheese». Das Staatssekretariat für Wirtschaft gibt Entwarnung.

Die Fronten zwischen den USA und der Europäischen Union verhärten sich. EU-Produkte werden mit Strafzöllen belegt. Auf der Liste figurieren auch Käse, darunter «Swiss Cheese». Das Staatssekretariat für Wirtschaft gibt Entwarnung.

Wegen illegaler EU-Subventionen für den Flugzeughersteller Airbus wollen die USA auch auf die Käsesorten Parmigiano Reggiano und Grana Padano künftig einen Strafzoll von 25 Prozent erheben. Statt wie bisher 2,15 Dollar soll auf das Kilo Parmesan nun 6 Dollar Zoll gezahlt werden, rechnet das Parmesan-Konsortium vor.

Auch andere landwirtschaftliche Produkte wie Schinken, Olivenöl oder Wein sind betroffen. Auf der von den USA erstellten Liste sind auch «Swiss or Emmentaler Cheese» und «Gruyere» aufgeführt.

Nun wurden Befürchtungen laut, dass die beiden Schweizer Käseikonen betroffen sein könnten. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gibt aber Entwarnung. «Schweizer Ursprungswaren sind von den US-Zöllen nicht betroffen», sagte ein Sprecher gegenüber der «Basler Zeitung». Damit werden Gruyère AOP und Emmentaler AOP bei der Ausfuhr nicht mit 25 Prozent Strafzoll belastet.

«Swiss Cheese» ist in den USA eine breit verwendete Bezeichnung für verschiedene Käsesorten. Von den Strafzöllen  betroffen dürfte hingegen Emmentaler aus Deutschland oder Frankreich sein. Und auch dem «Gruyère français» (dieser hat Löcher) drohen Strafzölle.

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