Syngenta-Deal: Monsanto spürt Aufwind

Der Chef des US-Konzerns Monsanto sieht sich bei seinen Übernahme-Versuchen um die Basler Syngenta von deren Aktionären bestätigt. «Wir spüren viel Interesse und Enthusiasmus», sagte Hugh Grant in einem Interview der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Der Chef des US-Konzerns Monsanto sieht sich bei seinen Übernahme-Versuchen um die Basler Syngenta von deren Aktionären bestätigt. «Wir spüren viel Interesse und Enthusiasmus», sagte Hugh Grant in einem Interview der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Die Aktionäre von Syngenta sind gemäss Grant vernünftiger als der Verwaltungsrat, der die Offerten von Monsanto innerhalb von vier Jahren drei Mal ablehnt. Er habe nie mit dem Verwaltungsrat persönlich über eine Sitzverlagerung von Syngenta diskutiert, sagte er weiter. Doch aufgrund der ablehnenden Haltung gegenüber einem Sitz in den USA habe er Grossbritannien ins Spiel gebracht.

Um steuerliche Vorteile gehe es bei dieser Diskussion nicht, auch wenn sie vorhanden seien, sagte er in weiteren Interviews mit den Zeitungen «24 heures» und «Tribune de Genève». Monsanto und Syngenta würden sich hervorragend ergänzend mit ihren Produkten, sagte er weiter. Die regulatorischen Risiken, welche von Syngenta nebst dem gebotenen Preis gegen die Übernahme sprechen, sind gemäss Monsanto weit weniger gross als befürchtet.

Monsanto bietet 45 Mrd. Dollar für Syngenta und eine Gebühr von 2 Mrd. Dollar, sollte eine Übernahme am Widerstand der Kartellbehörden scheitern.

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