Thurella wieder in Gewinnzone zurückgekehrt

Die Thurgauer Saftherstellerin Thurella AG ist im ersten Halbjahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die vor einem Jahr durchgeführte Sanierung und Verkleinerung des Unternehmens trägt damit Früchte, das Unternehmen am Montag mitteilte.

sda |

Die Thurgauer Saftherstellerin Thurella AG ist im ersten Halbjahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die vor einem Jahr durchgeführte Sanierung und Verkleinerung des Unternehmens trägt damit Früchte, das Unternehmen am Montag mitteilte.

Im ersten Halbjahr resultierte ein Konzerngewinn von 1,5 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn betrug 1,1 Mio. Fr. bei einem konsolidierten Umsatz von 21,8 Mio. Franken. Die Eigenkapitalquote sei mit 27 Prozent klar verbessert worden, heisst es im Communiqué.

Mit dem Ergebnis liegt Thurella im Budget. Für die zweite Jahreshälfte erwarten die Verantwortlichen eine Fortführung des Gewinnkurses. Die Gemüse- und Fruchtsaft-Herstellerin hatte 2010 nach hohen Verlusten den Abfüllbetrieb in Eglisau ZH geschlossen und 92 Stellen gestrichen. In Egnach TG baute Thurella ebenfalls 20 Stellen ab. Die Produktion der Eigenmarken Obi (Süssmost) und Rittergold (Apfelwein) wurde eingestellt.

Stärkstes Standbein von Thurella ist heute die Marke Biotta Gemüse- und Fruchtsäfte. Beim Apfelsaft beschränkt sich das Unternehmen auf die Herstellung von Konzentrat für die Migros-Tochter Aproz. Hauptsitz der Thurella AG ist Tägerwilen TG.

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