Tiefe Zinsen treiben Immobilienpreise auf Vierjahreshoch

Wer auf der Suche nach Wohneigentum ist, muss tief in die Tasche greifen. Im Mai sind die Angebotspreise für Einfamilienhäuser und Wohnungen leicht angestiegen und notierten auf dem höchsten Wert seit Anfang 2011.

sda |

Wer auf der Suche nach Wohneigentum ist, muss tief in die Tasche greifen. Im Mai sind die Angebotspreise für Einfamilienhäuser und Wohnungen leicht angestiegen und notierten auf dem höchsten Wert seit Anfang 2011.

Das zeigt der neuste Immobilienindex, den der Online-Marktplatz ImmoScout24 zusammen mit dem Beratungsunternehmen IAZI am Mittwoch veröffentlicht hat. Der Index bildet die Erwartungshaltung auf dem Schweizer Immobilienmarkt ab.

Besonders hohe Preise werden demnach für Einfamilienhäuser verlangt. Hier betrug das Plus allein im Mai 0,8 Prozent. Verglichen mit dem Stand von Januar 2011 sind die Preise um 10,6 Prozent nach oben geklettert.

Noch stärker war der Anstieg bei den Eigentumswohnungen, deren Angebotspreise sich im Viereinhalbjahresvergleich um satte 18,7 Prozent verteuerten. Innerhalb des Monats Mai verzeichnete der Index einen Anstieg von 0,2 Prozent.

Auf Jahresbasis betrachtet präsentieren sich Zuwachsraten von 2,4 Prozent bei den Einfamilienhäusern und 2,5 Prozent bei den Eigentumswohnungen.

«Ungeachtet der verschärften Anforderungen bei der Hypothekenvergabe, ist die Attraktivität zum Erwerb von Wohneigenturm ungebrochen», wird Martin Waeber, Direktor von ImmoScout24, in der Mitteilung zitiert. Das sorge für eine anhaltend hohe Nachfrage und damit für stabile Zuwachsraten bei den Angebotspreisen.

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