Tilsiter: „Swissrocker“ soll Absatz beflügeln

Der Tilsiter tat sich in der Vergangenheit auf den Exportmärkten schwer. Die Sortenorganisation will gemäss einer Meldung der „Handelszeitung“ den Absatz mit einer neuen Marke in Schwung bringen.

Der Tilsiter tat sich in der Vergangenheit auf den Exportmärkten schwer. Die Sortenorganisation will gemäss einer Meldung der „Handelszeitung“ den Absatz mit einer neuen Marke in Schwung bringen.

Deutschland gilt als wichtigster Absatzmarkt für Tilsiter. Das Problem: Die Verkäufe in unser nördliches Nachbarland stocken. 2013 sank die Gesamtausfuhr von Tilsiter um fast 30 Prozent auf 295 Tonnen. Kopfschmerzen bereitet der Sortenorganisation auch der Preisdruck. Und ab dem 1. Januar 2014 wurde der Preis ab Produktion um 50 Rp./kg erhöht.

Ab kommenden Februar nun will die Sortenorganisation in Deutschland mit dem Käse „Swissrocker“ in Supermärkten auftreten und Marktanteile gewinnen. Und wie die „Handelszeitung“ weiter berichtet, will sich auch die Migros positionieren. Die Zürcher Detailhändlerin hat sich die Marke «CHeez» gesichert. Der entsprechende Markeneintrag im Schweizer Markenregister wurde Anfang November publiziert.

Man wolle mit "Swissrocker" selbstbewusst und kraftvoll auftreten, sagte Sortenorganisationschef Peter Rüegg gegenüber der Lebensmittelwirtschaftszeitung "Alimenta". Der Käse mit Kuhkopf soll demnach auch selbstbewusste Frauen ansprechen. Hintergrund der Lancierung ist auch das Verschwinden des Alpentilsiter. Dieser darf der neuen Alp- und Bergverordnung nur noch im kommenden Jahr verkauft werden.

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