Verband der Getreidesammelstellen: Neuer Präsident

Christian Rytz ist der neue Präsident des Verbands der Getreidesammelstellen der Schweiz. In den Vorstand neu gewählt wurde Ramona Eberli. An der Generalversammlung wurde zudem das neue Proteinzahlungssystem diskutiert.

pd/ome |

An der Generalversammlung des Verbands der Getreidesammelstellen der Schweiz (VGS) vom 24. April 2026 wurde Christian Rytz einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Wie der VGS mitteilt, löst er Corinne Mühlebach ab, die ihr Amt nach langjährigem und erfolgreichem Wirken niederlegte.

Engagement von Corinne Mühlebach gewürdigt

Im Namen der Mitglieder würdigte Vizepräsident Martin Willimann das grosse Engagement von Corinne Mühlebach während ihrer 13-jährigen Amtszeit. Besonders hervorgehoben wurde ihr Einsatz für die Aufhebung des Monopols bei der Ernteübernahme von HOLL-Raps. Nach ihrem mit grossem Applaus bedachten Abschied bedankte sich Mühlebach für die stets konstruktive Zusammenarbeit und erklärte sich bereit, dem VGS weiterhin als Vorstandsmitglied zur Verfügung zu stehen.

Der Verband der Getreidesammelstellen der Schweiz

Der Verband der Getreidesammelstellen der Schweiz (VGS) vertritt die Interessen der privaten Sammelstellenunternehmen gegenüber dem Bund und der Öffentlichkeit. Der gesamtschweizerisch aktive Verband wurde 1977 gegründet. Angeschlossen sind aktuell 36 private Unternehmen. Der Verband setzt sich für einen offenen, unabhängigen Markt und eine nachhaltige inländische Getreideproduktion in der Schweiz ein.

Zum neuen Präsidenten wählten die Mitglieder Christian Rytz, Geschäftsführer der Mühle Rytz AG in Biberen. Rytz ist in der Branche bestens vernetzt und war bereits seit mehreren Jahren im Vorstand des VGS tätig. Neu in den Vorstand gewählt wurde Ramona Eberli, Geschäftsführerin der Ferrenmühle AG in Kleinwangen.

VGS fordert starken Grenzschutz

Nach den Wahlen diskutierten die Mitglieder verschiedene aktuelle Branchenthemen. Hinsichtlich des neuen Proteinzahlungssystems bekräftigte die Versammlung den Anspruch auf einheitliche Vorgaben, die konsequent bis auf Produzentenebene umgesetzt werden sollen.

Ebenfalls intensiv erörtert wurden die neuen Grenzwerte für Mutterkorn. Der VGS will sich zudem weiterhin für einen starken Grenzschutz sowie für faire und praktikable Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einsetzen.

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