Visp: Lonza baut weniger Stellen ab als befürchtet

Der Stellenabbau des Chemie- und Pharmazulieferers Lonza im Werk Visp dürfte weniger Entlassungen zur Folge haben, als angekündigt. Es werde voraussichtlich zu weniger als 130 Kündigungen kommen, bestätigte ein Lonza-Sprecher einen Bericht der Zeitung «Sonntag».

Der Stellenabbau des Chemie- und Pharmazulieferers Lonza im Werk Visp dürfte weniger Entlassungen zur Folge haben, als angekündigt. Es werde voraussichtlich zu weniger als 130 Kündigungen kommen, bestätigte ein Lonza-Sprecher einen Bericht der Zeitung «Sonntag».

Lonza hatte Ende Oktober mitgeteilt, in Visp 400 Stellen zu streichen; zwei Drittel durch interne Fluktuationen und vorzeitige Pensionierungen, das restliche Drittel respektive rund 130 Stellen durch Entlassungen.

Es könnten nun mehr Angestellte intern umplatziert werden, als anfänglich angenommen. Mehrere Mitarbeitende hätten zudem an andere Firmen vermittelt werden können, sagte Lonza-Sprecher Renzo Cicillini weiter. Eine definitive Zahl der Entlassungen stehe noch nicht fest, da der Prozess noch laufe.

Wie vergangene Woche angekündigt, baut Lonza in Visp auch gewisse Aktivitäten aus. So werden 14 Mio. Fr. in die Herstellung von Wirkstoffen für die Behandlung von Krebs investiert. Bis Ende 2015 soll die Vollauslastung der Anlage erreicht werden. Dies bringe rund 50 neue Arbeitsplätze für Spezialisten, sagte Cicillini.

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