Weltmilchmarkt: Erneut steigende Preise

Bei der jüngsten Auktion an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) sind die Preise für Milcherzeugnisse zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Am vergangenen Dienstag legte der zusammenfassende Index aller gehandelten Standardmilchprodukte gegenüber der vorherigen Versteigerung von Anfang April um 3,8% zu, nachdem er zuvor bereits um 2,1% gestiegen war.

Bei der jüngsten Auktion an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) sind die Preise für Milcherzeugnisse zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Am vergangenen Dienstag legte der zusammenfassende Index aller gehandelten Standardmilchprodukte gegenüber der vorherigen Versteigerung von Anfang April um 3,8% zu, nachdem er zuvor bereits um 2,1% gestiegen war.

Hilfreich für die festeren Kurse dürfte das geringe Angebot gewesen sein. Die offerierte Menge fiel mit 22'569 t nicht nur um 8,6% kleiner als bei der letzten Versteigerung aus, sondern auch um 12,6% geringer als beim vergleichbaren Vorjahrestermin.

Ausschlaggebend für das aktuelle Preisplus waren vor allem die Zuschläge beim Haupthandelsprodukt Milchpulver. Die angebotenen Vollmilchpulverkontrakte erlösten über alle Laufzeiten und Qualitäten hinweg im Mittel 2'156 USD/t (2'108 Fr.). Das waren 7,5% mehr als bei der vorangegangenen Auktion. Damit wurde der bisherige Jahrestiefpreis von Mitte Februar um 14% übertroffen, das Vorjahresniveau jedoch noch um 12% verfehlt.

Bei Magermilchpulver fiel der Preisanstieg mit 0,3% auf 1'727 USD/t (1'688 Fr.) im Mittel aller Kontraktfälligkeiten allerdings sehr schwach aus. Die Käufer waren insbesondere nicht bereit, Magermilchpulver in den Liefermonaten Juni und Juli teurer einzukaufen. Die Preise gaben bei diesen Terminen sogar etwas nach. Besser lief es zuletzt an der GDT für die Verkäufer von Laktose und Labkasein, die im Schnitt für ihre Ware 8,0% beziehungsweise 7,5% mehr erlösten. Zudem verbuchten Butterreinfett, Normalbutter und Buttermilchpulver Zuschläge zwischen 1,6% und 2,4%.

Ausgenommen von der positiven Preistendenz an der GDT war hingegen Cheddarkäse. Die gehandelten Kontraktfälligkeiten von Mai bis Juli erlösten im Mittel 2'636 USD/t (2'577 Fr.). Das waren 3,9 % weniger als bei der Versteigerung Anfang April.

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