Weniger Rückbehalt erwartet

Die Mostobst-Ernte ist deutlich tiefer ausgefallen als geschätzt. Mit der Erntebilanz zeigt sich der Obstverband zufrieden.

Die Mostobst-Ernte ist deutlich tiefer ausgefallen als geschätzt. Mit der Erntebilanz zeigt sich der Obstverband zufrieden.

Laut Schweizer Obstverband (SOV) wurden 53'811 Tonnen Mostäpfel geerntet. Das entspricht nur 69 Prozent der Schätzung. Bei den Birnen wurden 5'102 Tonnen verarbeitet, was 68 Prozent der Schätzung entspricht. Die Qualität des Mostobstes ist gut.

Die Vorräte an Saft aus der Rekordernte 2018 waren hoch. Deshalb hat das Produktzentrum Mostobst im August 2019 das gestufte Rückbehalt-System beschlossen. Dieses sieht vor, dass bei Erreichung der geschätzten Gesamtmenge von 85'290 Tonnen ein Rückbehalt von 10.50 Fr./100 kg für Mostäpfel und  4.50 Fr./100 kg bei Birnen eingezogen wird. 

Das Rückbehalt-System gibt vor, dass jene Mengen, die den Jahresbedarf sowie die Lagerreserve übersteigen, mit der notwendigen Preisstützung aus dem Mostobstfonds exportiert werden. Durch den Export des Mostobstes soll der Markt entlastet werden.

Wegen der tieferen Erntemengen fällt nun auch der Rückbehalt tiefer aus als geplant. Der definitive Rückbehalt beträgt 5 Franken pro 100 Kilo für Mostäpfel und 4 Franken für Mostbirnen.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 1272 Tonnen Mostäpfel wurden exportiert.

 

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