Wenn Kuhfleisch knapp wird

Kuhfleisch sei schlecht verfügbar und die Beschaffung werde zunehmend schwieriger, berichtete ein Marktkenner. Der «Schweizer Bauer» hat daraufhin beim Fast-Food-Restaurant McDonald’s Schweiz nachgefragt.

Trotz der angespannten Marktlage sieht das Unternehmen die Versorgung kurzfristig wie auch mittelfristig gesichert. Seit 50 Jahren arbeitet McDonald’s für seine Burger-Pattys mit der Coop-Tochter Bell zusammen. Dank frühzeitiger Planung und der langjährigen Partnerschaft könne die Versorgungssicherheit für die Gäste gewährleistet werden, teilt McDonald’s mit. Grundsätzlich setze man auf Fleisch von Tieren aus der Schweiz aus Auslaufhaltung.

Die strukturellen Veränderungen in der Schweizer Landwirtschaft stellten jedoch seit längerem neue Anforderungen an die Beschaffung. Um die Verfügbarkeit über das ganze Jahr zu marktgerechten Preisen sicherzustellen, habe Bell für McDonald’s ergänzend Beziehungen zu Betrieben in Österreich aufgebaut. Je nach Marktsituation werde deshalb teilweise auch Kuhfleisch aus dem Nachbarland eingesetzt.

Akute Engpässe gebe es derzeit keine. Das etablierte Beschaffungssystem garantiere eine gute Versorgungssicherheit, heisst es weiter. Preisseitig spüre man zunehmenden Druck, da die Zahl der Kühe seit Jahren sinke. Jeweils für die Sommermonate rechne man zudem mit saisonal steigenden Rindfleischpreisen

Kommentare (11)

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  • Röbi | 04.02.2026
    Kühe sind Rinder. Also ist "Kuhfleisch" sowieso Rindfleisch.
    • Jakob | 09.02.2026
      Es gibt Babys, Tiny, Frau und Mann.
      Es gibt Kälber, Rind, Kuh und Muni.
      Es gibt die Gattung Mensch und die Gattung Rind.
      Alles klar, Röbi?
  • Chris Graf | 03.02.2026
    Zuviel Milch, zuwenig Fleisch, da käme mir eine Idee in den Sinn...
  • zimmi | 03.02.2026
    Der Fleischmarkt ist erfreulich, habe selber Kühe und schon das Gegenteil erlebt. Jeder der morgens aufsteht für die Tiere und deren Wohl weiss was das heisst.
    Ich wünsche allen Milchbauern viel Energie und Durchhaltevermögen, Angebot und Nachfrage bestimmt auch in 10 Jahren noch den Preis. Allne viel Glück und hauets miteme Juchzer in Tag
    • Mathias | 03.02.2026

      Das ist der Vorteil des Grenzschutzes beim Fleisch.Bei der Milch und vorallem beim Käse und Milchpulver haben wir offene Grenzen.

  • Hans Koller | 02.02.2026
    Dachte immer Kuhfleisch sei von schlechter Qualität, wer will das schon essen? Müsste es nicht Rindfleisch anstatt Kuhfleisch heissen???
    • Patrick | 03.02.2026
      Es ist tatsächlich so, das McDonald's für die Burger Kuhfleisch (alte Kühe) kauft..
  • Wälchli Urs | 02.02.2026
    Kuhfleisch sei knapp verfügbar, schreibt der Schweizer Bauer der gegen die Schweizer Bauern ist, oder wie begründet der Schweizerbauer die Preissenkung bei Schlachtkühen, wenn doch das Angebot angeblich knapp ist. So verlogen ist unsere angebliche Fachzeitschrift. Lieber Simon Langenegger als Chef des Schweizer Bauer, du kannst sicherlich die Frage beantworten, warun sinkt trotz knappem Angebot der Preis für Schlachtkühe?
    • Ketzer | 03.02.2026
      Sie haben absolut recht, die Zeitschrift ''Schweizer Bauer'' ist ein Verräter
    • Thomas | 03.02.2026
      Schon mal darüber nachgedacht, dass die Zeitschriften die Richtpreise nur publizieren und allenfalls kommentieren, sie aber nicht selbst festsetzen?

      Die Preisgestaltung liegt meines Wissens bei ganz anderen Personen.
    • Beobachter | 03.02.2026
      Da sind sicher die Linken und Grünen mit einem Komplott dahinter. Die wollen doch dass mit tieferen Kuhpreisen das Angebot sinkt und die Milchbauern die Kühe nicht schlachten, damit der Milchpreis wegen hoher Menge noch tiefer sinkt.
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