Winzer-Riese lehnt Milliardenofferten ab

Der australische Winzer Treasury Wine Estates hat milliardenschwere Übernahmeofferten von Finanzinvestoren ausgeschlagen. Das Management teilte am Montag mit, die kontaktierten Aktionäre hielten die Gebote für zu niedrig.

sda |

Der australische Winzer Treasury Wine Estates hat milliardenschwere Übernahmeofferten von Finanzinvestoren ausgeschlagen. Das Management teilte am Montag mit, die kontaktierten Aktionäre hielten die Gebote für zu niedrig.

Die US-Beteiligungsgesellschaft KKR und Rhone Capital wollten gemeinsam 5,20 Australische Dollar je Aktie auf den Tisch legen, das wären umgerechnet 2,8 Mrd. Fr. für das gesamte Unternehmen. Nach den beiden Unternehmen trat dann noch ein anderer Interessent auf den Plan, der genauso viel zahlen wollte. Dabei handelt es sich laut Agenturberichten vermutlich um TPG Capital Management.

Treasury ist der weltweit grösste eigenständige Winzer, der an der Börse notiert ist. Der Konzern wird seit Ende letzten Jahres als Übernahmeziel gehandelt. Damals warnte die in Melbourne ansässige Firma vor möglichen massiven Abschreibungen infolge von Überkapazitäten in den USA sowie schlechteren Geschäften in China. Der Winzer wurde 2011 von dem Bierbrauer Foster's abgespalten, der damals von SABMiller übernommen wurde.

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