Zollstreit: Exporte brechen ein

Für Whiskey-Hersteller in Amerika hat der von US-Präsident Donald Trump angezettelte Zollstreit mit internationalen Handelspartnern unangenehme Folgen.

Für Whiskey-Hersteller in Amerika hat der von US-Präsident Donald Trump angezettelte Zollstreit mit internationalen Handelspartnern unangenehme Folgen.

Insbesondere die Exporte in die EU litten stark unter den Sonderzöllen, die im Zuge des Konflikts verhängt wurden, teilte der US-Branchenverband The Distilled Spirits Council am Dienstag mit. Von Juli bis November seien die Ausfuhren in die EU im Jahresvergleich um 8,7 Prozent eingebrochen.

Erstmals könne der negative Einfluss von Strafzöllen auf eine zuvor «boomende Wachstumsstory» mit Daten belegt werden, sagte die Verbandsvizepräsidentin Christine LoCascio. Im ersten Halbjahr 2018 - bevor die Zölle stiegen - hätten die US-Whiskey-Exporte in die EU noch um fast ein Drittel zugelegt. Europa und andere Handelspartner hatten die Einfuhrschranken für US-Produkte erhöht, nachdem die Trump-Regierung Sonderzölle auf Stahl und Aluminium verhängt hatte.

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