Mit Aufforstungen an Flussufern die Biodiversität verbessern

AgE |

In England ist ein neues Projekt zur Anpflanzung ausgedehnter Wälder an Flussufern gestartet. Ziel dieser Massnahme ist es, die Wasserqualität zu verbessern, Schutz vor Überschwemmungen zu geben und die biologische Vielfalt zu fördern. 

Wie das Londoner Landwirtschaftsministerium (DEFRA) mitteilte, sollen bis März 2025 auf einer Fläche von insgesamt 3’150 ha entlang von Flüssen und Wasserläufen neue Wälder entstehen.

Die Anpflanzung der Bäume an und in der Nähe von Flussufern und deren natürliches Wachstum könne dazu beitragen, die Wasserqualität zu verbessern, indem der Abfluss von Schadstoffen in die Flüsse gebremst, das Hochwasserrisiko durch Verlangsamung des Wasserflusses eingedämmt, die biologische Vielfalt durch die Schaffung neuer Lebensraumkorridore gefördert und die Flüsse durch Beschattung und Abkühlung der Wassertemperaturen klimaresistenter gemacht würden.

Insgesamt gibt es laut Ressortangaben in England 242 262 km Fliessgewässer. Das Ministerium erhofft sich von der Anpflanzung der Bäume die landesweite Schaffung eines natürlichen Netzwerks von Lebensräumen. Um Landwirte und Landbesitzer bei der Entstehung dieser Wälder zu unterstützen, können sie finanzielle Unterstützung beantragen. 

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