Eine Geodatenbasis ermöglicht den Austausch mit Plattformen wie Gelan. Ein Test zeigt, wie exakt das funktioniert.
Seit neun Jahren ist der eFeldkalender auf dem Markt, und mehr als 2000 Betriebe nutzen die Applikation bereits, um ihre Arbeiten aufzuzeichnen und auszuwerten. Von der klassischen Aufzeichnungsapp wurde das Tool laufend weiterentwickelt.
Der neueste Wurf ist der Einbau der Geodaten aus Swisstopo und aus dem Grundbuch. Diese Daten sind öffentlich und können genutzt werden. So kann zum Beispiel beim Parzellen-Erfassen in die Karte geklickt werden, und die Feldgrenzen werden aus den Daten automatisch generiert, inklusive aller Positionen von Grenzsteinen.
Christoph Herren, der Mann dahinter, hat die Genauigkeit der Daten in einem Feldversuch geprüft: «Die Daten sind so exakt, dass wir in Zukunft auch Daten an Drittplattformen exportieren können. Auch Kommunikation mit Spurführungssystemen ist ein Thema», erklärt Herren. Was bereits funktioniert, ist der Datenexport aus Gelan und Lawis. Das spart je nach Betriebsausrichtung viel Zeit bei der Einrichtung für das aktuelle Jahr. Die Genauigkeit wurde im Feldversuch geprüft.

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