
Das Gelände in Kirchberg umfasste rund 15 Hekatren.
Feanco
Die Versuchsflächen in Kirchberg (BE) präsentierten sich an den Feldtagen 2026 dank frühem Vegetationsbeginn in fortgeschrittenem Zustand. «Auf 15 Hektaren Versuchs- und Ausstellungsfläche standen Sorten- und Anbauversuche, Bodenthemen sowie Robotik und Drohnen im Zentrum», sagt OK-Präsidentin Chantal Meier.
300 Sorten- und Anbauvergleiche
Ein Schwerpunkt der Feldtage 2026 bildeten über 300 Sorten- und Anbauvergleiche unter Praxisbedingungen. Präsentiert wurden Getreide, Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Raps, Eiweisspflanzen, Sonnenblumen sowie Kulturen aus dem Gemüsebau. «Die Versuche erlaubten den Besucherinnen und Besuchern einen direkten Vergleich von Ertrag, Qualität und Resilienz gegenüber Krankheiten», schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung.
Besondere Aufmerksamkeit hätten Versuche mit Sorten erhalten, die mit der ökologischen «ThermoSem»-Methode mit Wasserdampf gegen samenbürtige Krankheiten behandelt worden waren. Auch neue Technologien wurden gezeigt. Autonome Fahrzeuge, kameragesteuerte Hackgeräte und Unkrautroboter führten ihre Verfahren direkt auf dem Feld vor. Die Besucherinnen und Besucher konnten zum Beispiel die Ullmanna-Technologie kennenlernen, ein kameragesteuertes Hackgerät für die mechanische Unkrautbekämpfung.
50 Aussteller
Der Boden war ebenfalls im Fokus. Demonstrationen zeigten, welche Auswirkungen unterschiedliche Reifendrücke auf den Bodendruck haben. Ein begehbares Bodenprofil legte die Struktur und die Durchwurzelung des Bodens offen.
Täglich gab es 30 geführte Rundgänge sowie 10 Fachvorträge. Rund 50 Unternehmen und 7400 Besuchende nahmen an den Feldtagen 2026 teil. «Die ganze Branche arbeitet daran, die Landwirtschaft nachhaltiger zu machen, ohne dass sie an Produktivität einbüsst», sagt Jürg Friedli, Leiter Pflanzenbau der Fenaco. Organisiert wurde der Anlass von den Fenaco-Unternehmen Landor, Agroline und UFA-Samen.


