A: Weniger Getreide geerntet

In Österreich haben die Bauern heuer rund 22 Prozent weniger Getreide geerntet. Trockenheit hat die Erträge geschmälert.

In Österreich haben die Bauern heuer rund 22 Prozent weniger Getreide geerntet. Trockenheit hat die Erträge geschmälert.

Die Getreideproduktion (ohne Mais) wird auf rund 2,8 Mio. Tonnen geschätzt. Das sind 800'000 Tonnen weniger als im Rekorderntejahr 2016, teilt Agrarmarkt Austria mit. Die Getreide-Anbaufläche ist mit aktuell 556'638 Hektaren auf ein Rekordtief gefallen. Weichweizen, das meistangebaute Getreide, nimmt gegenüber dem Vorjahr aufgrund widriger Anbaubedingungen im Herbst deutlich (-15’831 ha) ab und landet auf dem tiefsten Stand seit dem Jahr 2003.

Ölsaaten wurden von den Landwirten als wirtschaftlich interessante Alternative zum Getreide im heurigen Jahr vermehrt angebaut. Die Sojabohne erreichte mit 14’648 Hektaren die höchste absolute Zunahme aller Feldfrüchte und landet auf einem Rekordniveau von 64’467 ha. Die bisher grösste Sojafläche von 2015 wird damit um mehr als 7’000 ha übertroffen.

Nebst Ölsaaten boomt der Biolandbau. Die entsprechende Getreide-Anbaufläche wurden in den letzten Jahren nahezu verdoppelt. Derzeit beträgt der Bio-Anteil 14 Prozent der Gesamtanbaufläche.

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