Ackerfuchsschwanz macht Probleme

Der Ackerfuchsschwanz macht laut dem Strickhof in Winterkulturen zunehmend Probleme und hat an einigen Standorten gegen Sulfonylharnstoffe bereits Resistenzen entwickelt. 

Bei Problemparzellen wird empfohlen, auf allzu frühe Saaten zu verzichten. So kann mit einer Verschiebung des Saattermins von Ende September auf Ende Oktober die Keimung des Ackerfuchsschwanzes um etwa die Hälfte reduziert werden. Seit letztem Jahr dürfen Herbizide auch im Vorauflauf bis und mit 14. November angewendet werden.

Bei der späteren Saat wird zu einer Behandlung im Vorauflauf mit dem Wirkstoff Flufenacet (Herold SC, Araldo, Miranda etc.) bei sehr starkem Vorkommen von Ackerfuchsschwanz geraten. Mittel aus der Gruppe A/B respektive 1/2 sollten nur im Frühjahr eingesetzt werden und nicht bereits im Herbst. Für einen hohen Bekämpfungserfolg ist die Vorauflauf-Behandlung auf ein gewalztes, feinkrümeliges Saatbett bei feuchten Bedingungen entscheidend. 

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