Bekämpfung der Bakterienwelke

Die Bakterienwelke hat auch die Schweiz erreicht. Ein neues Merkblatt von Agroscope beschreibt die Krankheit und stellt die Bekämpfungsmassnahmen vor.

Die Bakterienwelke wird durch Ralstonia solanacearum species complex (RSSC) verursacht. Die Erreger tropischer und subtropischer Herkunft befallen über 200 Wirtspflanzen, darunter Kartoffeln, Tomaten, Ingwer und zahlreiche Zierpflanzen. Sie führen zum plötzlichen Absterben der Pflanzen und verursachen in den befallenen Regionen erhebliche finanzielle Verluste, schreibt Agroscope in einer Mitteilung.

In der Schweiz wurden 2017 durch R. pseudosolanacearum verursachte Befälle an Rosen in den Kantonen Bern, Solothurn und Zürich gemeldet. Diese Befälle wurden getilgt. Seit 2023 werden regelmässige Ausbrüche an Ingwer und Kurkuma festgestellt. 2025 wurde das Bakterium erstmals in einem Fluss in der Schweiz nachgewiesen.

Die Bakterienwelke ist in der Schweiz als Quarantäneorganismus geregelt und unterliegt daher der Melde- und Bekämpfungspflicht.

Die Massnahmen zur Prävention und Früherkennung spielen bei der Krankheitsbekämpfung eine Schlüsselrolle. Wenn das Bakterium die Pflanzen angegriffen hat, gibt es keine wirksame kurative Behandlung. Das neue Merkblatt von Agroscope vermittelt einen Überblick über die Krankheit und beschreibt die Symptome und die Bekämpfungsmassnahmen.

-> Hier gibt es das Merkblatt von Agroscope zum Download

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