
Das Ziel sind Lösungen, um die Stickstoffflüsse in landwirtschaftlich genutzten Böden besser zu quantifizieren und zu managen.
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Sie sollen die Auswaschung von Nitrat und die Emissionen von Lachgas in Echtzeit überwachen. Darüber hinaus wird man eine europäische Stickstoff-Datenbank und eine Cloud-Plattform schaffen. Das schreibt Agroscope auf der Website.
«Nitroscope» werde so dazu beitragen, die europäische Stickstoffbilanz erstmals seit über zwei Jahrzehnten mit neuen Daten zu aktualisieren. Das Kompetenzzentrum arbeitet im Projekt hauptsächlich an der Messung von Lachgasemissionen und Stickstoffauswaschung. Zudem modellieren die Forschenden die Stickstoffverluste für Ackerkulturen in acht Regionen Europas.
Vom Projekt profitieren soll letztlich die Praxis, indem Zusatzmodule für das Betriebsmanagement in bestehende Softwarelösungen eingebaut werden. Diese Tools sollen Landwirtinnen und Landwirten dabei helfen, die Düngerausbringung zeitlich und räumlich zu optimieren und so den Stickstoff wirtschaftlicher einzusetzen.