Biogetreide litt unter Fusarien

Gegen Mykotoxine im Speisegetreide spielen Anbaupausen zwischen Roggen, Triticale und Raygras eine Rolle, wie am Bioackerbautag berichtet wurde. Gräser an Ackerrändern sollten vor der Blüte gemäht werden, da sie Pilzkrankheiten übertragen können.

Ein Pflugeinsatz nach Roggen und Triticale ist hilfreich, um Sklerotien tief zu vergraben und ihre Ausbreitung zu verhindern. Feuchte Witterung und Temperaturen über 13 Grad während der Blüte erhöhen den Krankheitsdruck durch Ährenfusariosen deutlich.

Hohe Mykotoxinbelastung

Die Sorte Matador beim Roggen erwies sich selbst unter starkem Krankheitsdruck als robust gegen Mutterkornbefall. Mykotoxinbelastetes Getreide kann Fruchtbarkeitsstörungen bei Muttersauen verursachen und musste deshalb 2024 teilweise ganz abgewiesen werden.

Häufig wurden 2024er-Weizenposten, die nach Körnermais angebaut worden waren, wegen zu hoher Mykotoxinbelastung abgelehnt. Entlang des Thurgauer Bodenseeufers sowie zwischen Frauenfeld und Weinfelden waren die Qualitätsprobleme besonders ausgeprägt, jedoch gab es im gesamten Kanton Getreideposten mit Mykotoxinbelastung.

Bei der Sortenprüfung von Winterweizen gab es 2024 keine grossen Sortenunterschiede bezüglich Ertrag und Proteingehalten. Allerdings schnitten die Sorten Bodeli und Piz Nair beim Hektolitergewicht schlecht ab. Die Sortenliste des Fibl ist für Knospe-Bauern Pflicht. Diese wurde unter Berücksichtigung des Biolandbaus erstellt.

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