Brauchtum: In der Karwoche nicht pflügen

Die Woche vor Ostern wird als Karwoche bezeichnet. Obschon im Ackerbau viel zu tun ist, verzichten Landwirtinnen und Landwirte seit Montag und noch bis zum Wochenende teils auf Feldarbeiten.

sum |

Sie beziehen sich auf eine Tradition, die besagt, dass das Wühlen in der Erde in der Karwoche und besonders an Karfreitag die Totenruhe störe – und somit die Grabesruhe Jesu. Diese Regel erwähnt die «Berliner Morgenpost», sie ist aber auch in der Schweiz bekannt.

Vor allem das Pflügen und Graben wird demnach auf die Zeit nach Ostern verschoben. Die Kirchgemeinde Köniz BE schreibt wiederum, dass der Gründonnerstag seinen Namen davon haben könnte, dass man früher an dem Tag grüne Kräuter und grünes Gemüse ass. 

Kommentare (3)

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  • Häne | 05.04.2026
    Mein Vater erzählte mir, dass in seiner Jugendzeit, so Anfangs der Fünfzigerjahre ein im Dorf ansässiger katholischgläubiger Bauer am Karfreitag jeweils Mist auf die Felder ausgebracht habe. Hat auch etwas mit Brauchtum zu tun, aber auch mit der unterschiedlichen Auslegung der kirchlichen Feiertage. Dafür durften die Protestanten zu Fronleichnahm draussen arbeiten.....
  • Hegg | 05.04.2026
    So en Schrott, ond das em 2026...
  • henä | 04.04.2026
    Von dem "Brauchtum" noch nie etwas gehört. Ist wahrscheinlich ein Tik Tok Trend.
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