Bund prüft Saatgut auf GVO

Der Bund überprüft importiertes Saatgut stichprobenmässig auf Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Nun will er für mehr Transparenz sorgen: Künftig sollen die Ergebnisse der Saatgutkontrollen jährlich veröffentlicht werden.

Der Bund überprüft importiertes Saatgut stichprobenmässig auf Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Nun will er für mehr Transparenz sorgen: Künftig sollen die Ergebnisse der Saatgutkontrollen jährlich veröffentlicht werden.

Das schreibt der Bundesrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine Interpellation von SP-Nationalrätin Martina Munz (SH). Erstmals seien 2015 Daten veröffentlicht worden, hält er fest.

Munz hatte sich erkundigt, warum die Ergebnisse nicht veröffentlicht würden. Der Mangel an Transparenz sei problematisch für die Landwirtschaft, kritisierte sie. Verunreinigungen von Saatgut könnten sich rasch und weiträumig verbreiten.

Die Ergebnisse der Kontrollen sollten deshalb vollständig und rechtzeitig vor der Aussaat veröffentlicht werden, fordert Munz. Das würde auch den Anreiz für die Importeure verstärken, GVO-freie Ware in die Schweiz zu liefern.

Der Bundesrat zeigt sich überzeugt, dass in der Schweiz kein verunreinigtes Saatgut ausgesät wird. Die rechtlichen Anforderungen sowie die Untersuchungen hätten das in den letzten 16 Jahren gewährleistet. Der Importeur eines verunreinigten Saatgutpostens erhalte das Resultat rasch, damit der Posten vom Markt genommen werden könne.

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