D: Getreide-Ernte fällt gut aus

Die deutschen Bauern haben unter schwierigen Witterungsbedingungen mit 50 Millionen Tonnen eine gute Getreideernte eingefahren.

Die deutschen Bauern haben unter schwierigen Witterungsbedingungen mit 50 Millionen Tonnen eine gute Getreideernte eingefahren.

Damit haben die deutschen Bauern fünf Prozent mehr Getreide geerntet als im Vorjahr. Die Rapsernte blieb hingegen auf dem Vorjahresniveau und betrug 5,8 Millionen Tonnen. Dies geht aus dem abschliessenden Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor.

„Mit 50 Millionen Tonnen Getreide werden unsere Erwartungen durchaus übertroffen. Allerdings mussten wir mit zum Teil schwierigen Witterungsbedingungen in der Ernte umgehen“, kommentiert Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, das diesjährige Ernteergebnis. Diese Zahl dürfe aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die erzielten Erträge und Qualitäten regional sehr unterschiedlich ausgefallen seien.

So seien im Süden und im Westen Deutschlands zum Teil erhebliche Mindererträge zu verzeichnen. „Für die landwirtschaftlichen Betriebe in den betroffenen Regionen ist die wirtschaftliche Lage angesichts der deutlich gesunkenen Erzeugerpreise zusätzlich erschwert“, bemerkte Rukwied gemäss Mitteilung.

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