E: Kartoffelfläche erreicht Tiefstwert

In Spanien wird der Anbau von Kartoffeln in diesem Jahr gegenüber 2014 voraussichtlich deutlich eingeschränkt und den „historisch“ bislang kleinsten Umfang erreichen. Wie der nationale Dachverband der Produzenten von Obst und Gemüse (Fepex) vergangene Woche mitteilte, erwartet er für 2015 ein Produktionsareal von landesweit etwa 60'000 ha Kartoffel.

In Spanien wird der Anbau von Kartoffeln in diesem Jahr gegenüber 2014 voraussichtlich deutlich eingeschränkt und den „historisch“ bislang kleinsten Umfang erreichen. Wie der nationale Dachverband der Produzenten von Obst und Gemüse (Fepex) vergangene Woche mitteilte, erwartet er für 2015 ein Produktionsareal von landesweit etwa 60'000 ha Kartoffel.

Das wäre gut ein Fünftel weniger als in der vorangegangenen Saison. Zur Ernte 2014 war die Anbaufläche um 6 Prozent auf landesweit 75'774 ha vergrössert worden. Zusätzlich führten verbesserte Hektarerträge dazu, dass die Kartoffelernte im vergangenen Jahr mit fast 2,5 Mio. t um 12 Prozent höher ausfiel als 2013.

Allerdings machten auch den Produzenten in Spanien bei einem europaweit hohen Aufkommen an der Hackfrucht die vergleichsweise niedrigen Kartoffelpreise zu schaffen. Über die jetzt erwartete deutliche Verringerung der Fläche zeigte sich Fepex nichtsdestoweniger besorgt. Produzenten, die einmal den Kartoffelanbau eingestellt hätten, nähmen diesen erfahrungsgemäss in späteren Jahren nicht wieder auf.

Die langfristig entstehenden Anbauflächenverluste würden auch durch das Wachstum der in der Produktion verbleibenden Betriebe nicht ausgeglichen. Um die Branche zu stärken, hätten die im Fepex-Kartoffelkomitee vertretenen Verbände beschlossen, in den nächsten Wochen eine Promotionskampagne zur Belebung des privaten Kartoffelkonsums zu starten. Dieser verringerte sich 2014 in Spanien laut dem Dachverband um fast 3 Prozent auf 1 Mio. t. Der Export entsprach in etwa dem Vorjahresniveau von rund 238'000 t, davon wurden 38'700 t nach Deutschland geliefert.

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