
Das Erdmandelgras erkennt man an der meist hell-grünen Farbe und den glänzenden, unbehaarten Blättern.
Fibl
Es vermehrt sich primär über Wurzelknöllchen, die durch Erdaushub und überbetrieblichen Maschineneinsatz verschleppt werden. Die Bekämpfung ist schwierig und langwierig. Laut dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Fibl) erwies sich die Schwarzbrache als eine wirksame Methode, um bei grossflächiger Verbreitung von Erdmandelgras den Vorrat an Knöllchen im Boden zu reduzieren.
Harte Blätter
Die harten, braunen Mandeln des Erdmandelgrases sehen Erdkrumen ähnlich. Sie treiben mehrfach aus und überleben mehrere Jahre. Die Knöllchen sind sehr klein (2 bis 15mm) und werden leicht über Maschinen verschleppt. Warme Witterung, Bewässerung und nährstoffreiche Böden beschleunigen Wachstum und Mandelgrösse. Die Bildung neuer Knöllchen beginnt ab Juni. Das Erdmandelgras unterscheidet sich deutlich von anderen Gräsern und kennzeichnet sich durch einen dreikantigen Stängel, eine V-förmige Blattmittelrinne und durch die hellgrüne Farbe. Die Blätter sind hart und schwer benetzbar. sum
Die wiederholte Bearbeitung des Bodens zwischen Mitte Mai und September zerstört die jungen Pflanzen. Das Merkblatt beschreibt die Schwarzbrache ausführlich und bietet eine schrittweise Anleitung. Ergänzt werden diese Informationen durch eine Einschätzung weiterer herbizidfreier Massnahmen und Methoden zur Bekämpfung des Erdmandelgrases.