Erste Krautfäule entdeckt

Bei PhytoPre wurde der erste Krautfäulebefall dieses Jahres gemeldet. Es handelt sich um einen Primärherd auf Folienkartoffeln der Sorte Osira bei Dorf ZH.

Die Produzenten sollten so schnell wie möglich eine Fungizidbehandlung durchführen, wenn der Krautfäulebefall im Umkreis von 5 km liegt.

Ab dem Abdecken müssen grundsätzlich alle Folienkartoffeln überwacht und mit einem teilsystemischen Fungizid geschützt werden, und auch die übrigen Kartoffeln sollten kontrolliert werden.

Infektionen müssen der kantonalen Fachstelle für Pflanzenschutz gemeldet werden oder an PhytoPre, Telefon 058 468 72 39 oder www.phytopre.ch

Kommentare (18)

Sortieren nach: Likes | Datum
  • Lüthi thomas | 25.05.2021
    Bei einer anname der initia. Jammert dan nicht über die 40tönner die durch eure dörfer fahren und Kartofeln importieren, damit die veganer auch was zum essen haben
  • vincent delley | 24.05.2021
    Weiss jemand, warum "NOVODOR" nicht mehr hergestellt wird?
    • Res Bärtschi | 26.05.2021
      Weil der Absatz zu klein ist, um die Zulassung zu verlängern. Dies ist ein Paradebeispiel, wie ernst es der Chemiebranche mit der Förderung von alternativem Pflanzenschutz ist. Es geht nur um's Geld. Novodor ist ein absolut natürlicher Wirkstoff und wirkt extrem selektiv nur gegen Kartoffelkäfer. Der Bauernverband und Co. könnten sich ja nun stark machen für eine Verlängerung der Zulassung und dafür die breitflächige Anwendung von Spinosad abstellen. Das wäre dann ein Tatbeweis für ein Umdenken.
  • Markus Hochstrasser | 23.05.2021
    Spannend, es geht auch mit Chäslichrut. Der Hacken an der Sache? Es braucht geschätzte 50'000 ha Rhabarber, so einfach ist es eben doch nicht
    • Sandro Hartmann | 23.05.2021
      Lustig, so kurz vor der Abstimmung so eine Meldung. Und natürlich ist gleich die gesammte Versorgung der Schweiz gefährdet. Das Grundwasser ist danach belastet, aber wenigstens ist die Ernte gesichert...........
      • Markus Lehmann | 23.05.2021
        Das ist nicht lustig, das ist Agrobusiness. Dieses Jahr stimmen wir ab über heikle Vorlagen, die den Pflanzenschutz betreffen, deshalb interessieren sich auch Leute für diese Themen, die sich sonst keinen Deut darum scheren. Tatsache ist, dass letztes Jahr und auch vorletztes Jahr in diesem Zeitraum (evt. auch früher) die ersten Fälle von Kraut- und Knollenfäule auftauchten. Und wird nächstes Jahr auch wieder so sein. Und ja, unbekämpft ist die Versorgung der ganzen Schweiz gefährdet.
        • Roman | 24.05.2021
          Wir leben in einer Zeit, wo nicht mehr jedes Lebensmittel im eigenen Dorf angebaut werden muss. Auch damals hat man nur das angebaut (und gegessen) was standortgerecht war.
          An Orten wo Kartoffeln sehr stark von Krautfäule befallen werden, gehören sie nicht hin.
          Ökologischer Anbau bedeutet standortgerechter Anbau - wenn nötig im nahen Ausland!
          Deshalb JA zur TWI
          • Beat Furrer | 24.05.2021
            Roman, es gab damals Zeiten, wo eine Mio. Menschen (Irland), wegen der Kraut- und Knollenfäule verhungert sind. Ständigen Handelsfreiheit ist alles andere als sicher. Die Schweiz sollte möglichst viele Lebensmittel selber produzieren. Vorteile: Unabhängigkeit, Regionalität, Einkommenssicherung, dezentrale Besiedelung, ... Die TWI und PI beruhen auf einseitigen panikmachenden, irreführenden Zahlen des BAFU.
            Das Trinkwasser ist qualitativ sehr gut und hat sich seit 20 Jahren gar verbessert.
          • Albrecht Wanner | 24.05.2021
            Genau dein Kommentar zeigt auf wie wenig du und so viele Andere von der Landwirtschaft und von der Landesversorgung versteht. Die Kartoffeln wachsen in der Schweiz und im nahen Ausland nur dort wo genügend Regen fällt, oder bewässert werden kann. Die Kraut und Knollenfäule ist ein Pilz, der genau dieses Klima liebt. Bei Annahme der Initiativen werden 100tausende Tonnen Kartoffeln zum Teil aus Übersee in die Schweiz gekarrt. Ein riesengrosser logistischer Unnsinn.
          • Adrian | 24.05.2021
            Hast du das bei den Pfadfinder gehört?
        • Hegard | 24.05.2021
          Ihr konventionellen Bauern merkt nicht das ihr euch ins eigene Fleisch scneidet.
          Bei diesem Wetter ist Krautfäule kein Wunder.Vieleicht ist euer Land so verdichtet,dass es das Wasser gar nicht mehr aufnehmen kann.
          Ihr vergiftet nicht nur die Schädlinge,
          sondern auch die Nützlinge.Und uns.
          Ihr seit abhängig von der Chemie Industrie,die sich ins feustchen lachen.
          Sucht und propiert doch endlich Alternativen aus.Nur so kommen wir Weiter.
          Die Nahrungsindustrie bleib ja auch nicht auf dem Alten hocken
          • Truitbäert | 26.05.2021
            ... und Sie glauben ernsthaft im Ausland sei des anders???
          • Beat Furrer | 26.05.2021
            Hegard:
            1. Ich höre nichts von dir zum Thema Impfung. Eine Impfung ist ein künstlich-synthetisch-chemischer Eingriff in den Körper des Menschen in tausendfach höherer Konzentration pro Körper-(bzw. Boden-) Volumen als der PSM-Einsatz der Bauern auf ihrem Land.
            2. Wurde die Hungersnot in Irland zwischen 1845 und 1849, mit einer Million Verhungerter und zwei Millionen Auswanderer auch durch (mit schweren Maschinen) verdichteten und durch Chemie verpesteten Böden hervorgerufen?
      • Hegard | 24.05.2021
        ????
      • Herzig Heinz | 26.05.2021
        Ist ja kein Problem wir Importieren einfach oder? Wir haben ja das Geld dazu also nehmen wir den andern ihr Essen. Uns geht es ja gut. Aber dass diese Importe mit sicherheit noch mehr gespritz sind und auch noch durch die halbe Welt transportiert werden ist sicher immer noch besser.
        Denken sie mal nur ein wenig weiter ihr wollt die Welt retten und klaut ihen aber das Essen.
  • Jonathan Imhof | 23.05.2021
    Auszug aus Rhabarberblätter tötet Krautfäule!
    Chemiekeule nicht nötig.
    • Hegard | 24.05.2021
      ????
    • Hegard | 24.05.2021
      Bravo

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Sät Ihr Nützlingsstreifen?

37.6 % Ja
34.3 % Nein
28.1 % Früher ja, jetzt nicht mehr
0 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 1000

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?