EU führt weniger Ölsaaten und Nachprodukte ein

Der Import von Ölsaaten und deren Nachprodukten in die Europäische Union ist in den ersten sieben Monaten der Vermarktungssaison 2016/17 zurückgegangen. Die Einfuhren von Sojaschrot und -bohnen verringerten sich von Anfang Juli 2016 bis Ende Januar dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,4 % auf 10,30 Mio t beziehungsweise um 7,1 % auf 7,38 Mio t.

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Der Import von Ölsaaten und deren Nachprodukten in die Europäische Union ist in den ersten sieben Monaten der Vermarktungssaison 2016/17 zurückgegangen. Die Einfuhren von Sojaschrot und -bohnen verringerten sich von Anfang Juli 2016 bis Ende Januar dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,4 % auf 10,30 Mio t beziehungsweise um 7,1 % auf 7,38 Mio t.

Die von der Gemeinschaft auf dem Weltmarkt getätigten Zukäufe an Raps fielen um 9,8 % kleiner aus und erreichten 1,74 Mio t, der Bezug von Palmöl ging um 17,5 % auf 3,26 Mio t zurück. Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) mitteilte, entspricht diese rückläufige Entwicklungsrichtung für Sojaschrot, Rapssaat und Palmöl allerdings keineswegs den Expertenprognosen für das gesamte Wirtschaftsjahr 2016/17.
So habe die EU-Kommission zuletzt im Einzelnen eine Steigerung der Sojaschroteinfuhren gegenüber 2015/16 um 1,2 % auf 20,10 Mio t prognostiziert. Außerdem dürften nach Ansicht der Brüsseler Fachleute voraussichtlich insgesamt 3 800 t Rapssaat und 7,06 Mio t Palmöl in Drittländern eingekauft werden, was Steigerungsraten von 8,8 % beziehungsweise 0,6 % entsprechen würde.

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