«Früher hätte eine solche Weizenernte ein Hungerjahr bedeutet»

Friedrich Schütz, Mähdrescherfahrer und Bauer aus Stadel ZH, sagt in der NZZ zur Weizenernte: «Viele Bauern lieferten an den Sammelstellen Ware ab, mit der man sich früher nicht hätte zeigen dürfen.»

Friedrich Schütz, Mähdrescherfahrer und Bauer aus Stadel ZH, sagt in der NZZ zur Weizenernte: «Viele Bauern lieferten an den Sammelstellen Ware ab, mit der man sich früher nicht hätte zeigen dürfen.»

 Grund dafür sei, dass jene Bauern, die vom Bund und von IP-Suisse Beiträge erhalten wollten, keine Fungizide im Kampf gegen Pilze einsetzen dürften. Teilweise könne man den Weizen nicht einmal mehr als Tierfutter brauchen.

Bestätigt fühlt sich Martin Haab, SVP-Kantonsrat und Kritiker der AP 14–17. In einem Jahr wie diesem zeige sich schonungslos, dass die ökologisch geprägte Politik nicht aufgehe. Vor 150 Jahren hätte eine solche Missernte ein Hungerjahr bedeutet, so Haab, jetzt müsse halt stärker auf das Ausland gesetzt werden. Die SVP stehe definitiv nicht hinter dem von Rot-Grün geprägten Direktzahlungssystem der aktuellen Agrarpolitik.

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