Getreide striegeln oder walzen

Einige haben laut dem BBZN Hohenrain LU ihr Getreide bereits vor der Kälteperiode gestriegelt. Wer noch nicht gestriegelt hat und dies noch tun möchte, kann den Striegel wieder einsetzen, wenn die Temperaturen steigen und keine Nachtfröste mehr auftreten.

Wichtig ist, dass die Striegelstärke dem Bestand angepasst wird. So kann verhindert werden, dass zu viele Pflanzen beschädigt werden. Gegen Unkräuter wie das Klettenlabkraut (Klebern) ist Striegeln meist zu wenig wirksam.

Biobetriebe erzielen in 40 bis 60cm hohem Getreide durch «Herauskämmen» mit dem Hackstriegel befriedigende Ergebnisse; die meisten Triebe werden abgerissen. Spätsaaten, die schwach sind, und Saaten in Moosböden, bei welchen die Wurzeln durch die Wechselfröste freigelegt sind, können mit einer Cambridge- oder eventuell einer Glattwalze gewalzt werden. Wichtig: nicht vor Nachtfrösten walzen. 

Kommentare (3)

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  • Landwirt | 10.03.2023
    Werden die Brüter im Acker gerne mit dem Striegel gekämmt?
    • peter wittwer | 16.03.2023
      In meiner Umgebung hat es mehr Füchse und Marder als Striegel, viel Glück Bodenbrüter!
    • joggeli | 17.03.2023
      ... nein, lieber mit der Spritze geduscht!!

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