Getreideernte: Trend bestätigt sich

Die Branchenorganisation Swiss Granum geht in ihrer aktuellen Schätzunge trotz weniger Fläche von einer stabilen Ernte beim Brotgetreide aus. Die Getreideernte von 2014 dürfte sich in etwa auf dem Niveau von 2012 bewegen. Die Ölsaaten- und Eiweisspflanzenernte wird höher eingeschätzt.

Die Branchenorganisation Swiss Granum geht in ihrer aktuellen Schätzunge trotz weniger Fläche von einer stabilen Ernte beim Brotgetreide aus. Die Getreideernte von 2014 dürfte sich in etwa auf dem Niveau von 2012 bewegen. Die Ölsaaten- und Eiweisspflanzenernte wird höher eingeschätzt.

Die Erntemenge an mahlfähigem Brotgetreide wird auf knapp 416'000 Tonnen geschätzt, teilt Swiss Granum am Dienstag mit. Das wäre leicht mehr als im Vorjahr. Der weitaus grösste Teil entfällt mit rund 393'000 Tonnen auf Weizen. Damit würden die Schätzungen von Mitte April bestätigt, heisst es weiter. Obwohl die Brotgetreidefläche um 1,4 Prozent abnehmen dürfte, bleibt die Erntemenge stabil.

Beim Futtergetreide wird von 476'000 Tonnen ausgegangen, inklusive nicht mahlfähigem Brotgetreide (38'000 Tonnen). Das wäre deutlich mehr als im Vorjahr mit knapp 400'000 Tonnen (provisorisch). Die bestellte Fläche an Futtergetreide (-2%) nimmt aber weiter ab. Bei der Gerste ist der Rückgang mit 500 ha auffallend.

Auch bei den Ölsaaten und Eiweisspflanzen haben sich die Trends bestätigt. Sowohl bei den Eiweisspflanzen (15'000 t) und die Ölsaatenernte (90'000 t) werden höher ausfallen als 2013. Insgesamt hätten die sämtlcihe Kulturen im Vergleich zum Vorjahr einen Vegetationsvorsprung von 10 Tagen. Swiss Granum weist darauf hin, dass die Schätzungen provisorischen Charakter haben.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Milchkrise: Machen die Verbände genug?

64.4 % Nein
14.1 % Ja, guter Einsatz
3.5 % Weiss nicht
17.9 % Es könnte mehr sein

Teilnehmer insgesamt 368

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?