Swiss Granum rechnet für die Ernte 2012 beim Brotgetreide mit einer ähnlichen Menge wie im Vorjahr. Die Dinkelmenge dagegen ist deutlich tiefer. Nicht gedeckt werden kann der Bedarf an inländischem Futtergetreide.
Die Brotweizenernte wird gegenüber 2011 fast unverändert auf 444’000 Tonnen (–1%) geschätzt. Die Dinkelernte liegt mit 14’900 Tonnen (–20%) deutlich tiefer als im Vorjahr. Die Roggenernte wird hingegen fast gleich bleibend geschätzt. Insgesamt sind 471’100 Tonnen zur Verwertung als Brotgetreide bestimmt, schreibt Swiss Granum in einer Medienmitteilung. Im Mittel der Jahre werden von dieser Menge jeweils etwa 10 Prozent (z.B. Deklassierung, Auswuchs, usw.) nicht im Nahrungsmittelbereich verwendet.Einzig mehr Hafer
Der geschätzte Futterweizenertrag liegt mit 62’400 Tonnen tiefer als 2011 (–9%). Mit 169’300 Tonnen liegt die erwartete Gerstenernte leicht unter der Menge des Jahres 2010 und deutlich tiefer als im Jahr 2011 (–8%). Dafür wird mit 9’300 Tonnen eine leicht höhere Hafermenge erwartet (+7%). Triticale fällt mit einer Menge von 58’800 Tonnen auf das Niveau von 2010 und nimmt gegenüber 2011 etwas ab (–5%).
Für eine genaue Prognose der Körnermaisernte ist es noch zu früh. Die aktuelle Schätzung liegt mit 152’000 Tonnen auf dem Niveau des Vorjahres. Somit sind insgesamt 446’000 Tonnen Futtergetreide zu erwarten. Damit kann der inländische Bedarf bei weitem nicht gedeckt werden.
7 Prozent weniger Raps
Die Rapsernte wird mit 68’700 Tonnen tiefer als im Vorjahr geschätzt (–7%). Auch die Sonnenblumenernte dürfte nochmals tiefer ausfallen als im Vorjahr (–3%). Insgesamt muss bei den Ölsaaten ein Rückgang auf 82’100 Tonnen (–6%) gegenüber 2011 erwartet werden.
Bei den Eiweisserbsen und somit auch bei den Eiweissträgern insgesamt wird ein leichter Rückgang erwartet (–6 bzw. –7%). Die geschätzte Menge beträgt 14’300 Tonnen.