Grosse Differenzen bei den Zuckergehalten

Die Rübenverarbeitung läuft auf Volllast. Die Zuckerausbeute ist gut, der Zuckergehalt in der Ostschweiz eher tief.

Peter Imhof, Schweizer Zucker AG |

Die Rübenverarbeitung läuft auf Volllast. Die Zuckerausbeute ist gut, der Zuckergehalt in der Ostschweiz eher tief.

In der zweiten Kampagnenwoche konnte in Frauenfeld das Werk für die Verarbeitung der konventionellen Rüben erfolgreich hochgefahren werden. Unterdessen läuft die Rübenverarbeitung in beiden Werken auf Volllast, sodass in der Berichtwoche bereits 131'000 Tonnen Rüben angeliefert wurden.

Das sonnige, milde Herbstwetter liess die Zuckergehalte in der Westschweiz auf 17,9 Prozent ansteigen. Dem gegenüber sind sie in der Ostschweiz sogar leicht auf 16,6 Prozent zurückgegangen. Die grosse Differenz zwischen den Vertragsgebieten ist erstaunlich und konnte in den letzten Jahren so noch nie beobachtet werden. Im Gegensatz dazu sind die Stickstoffwerte in beiden Vertragsgebieten auf tiefem Niveau, was eine gute Zuckerausbeute ermöglicht.

In der vergangenen Woche wurden in 20 Prozent aller Rübenproben aus Strassen- und Bahnlieferungen der Westschweiz faule Rüben festgestellt. Meist lag der Anteil fauler Rüben innerhalb der Toleranzwerte, und die Verarbeitung wurde bisher kaum beeinträchtigt. Einzelne Lieferungen mussten jedoch bean-standet und zurückgewiesen werden.

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