Heuer mehr schleimige Knollen

Wie der Strickhof zur Kartoffelernte schreibt, können mit den Probegrabungen ausser die Kaliber auch Knollenkrankheiten beurteilt werden. In diesem Jahr betrifft dies nebst der bakteriellen Nassfäule (Erwinia) mit schleimigen, stinkenden Knollen vor allem auch die Knollenfäule. 

Während nassfaule Knollen bei den Probegrabungen an kritischen Stellen offensichtlich zum Vorschein kommen, sind braunfaule Knollen, die von der Knollenfäule befallen sind, nicht immer direkt sichtbar. Es empfiehlt sich deshalb, dieses Jahr an Stellen, wo starker Krautfäulebefall gesichtet wurde, vor dem Krautvernichtungstermin eine Knollenprobe zu waschen und während rund zwei Wochen bei Raumtemperatur permanent feucht zu halten.

Dies kann in einem Kessel, abgedeckt mit einem feuchten Tuch erreicht werden. Wenn nass- oder trockenfaule Knollen gefunden werden, sollte der Abnehmer unbedingt kontaktiert werden. So können diese Posten frühzeitig vermarktet und unliebsame Überraschungen am Lager verhindert werden. Zur Vorbeugung der Braunfäule erfolgt die letzte Fungizidbehandlung drei bis vier Tage vor der Krautvernichtung mit einem sporenabtötenden Produkt. 

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