IGC rechnet für 2015/16 mit kleinerer Weltgetreideernte

Der Internationale Getreiderat (IGC) geht im Rahmen seiner ersten Ernteprojektion für 2015/16 davon aus, dass die Landwirte global insgesamt weniger Getreide von den Feldern holen werden als in der noch laufenden Vermarktungssaison.

AgE |

Der Internationale Getreiderat (IGC) geht im Rahmen seiner ersten Ernteprojektion für 2015/16 davon aus, dass die Landwirte global insgesamt weniger Getreide von den Feldern holen werden als in der noch laufenden Vermarktungssaison.

Dem aktuellen IGC-Bericht vom vergangenen Donnerstag (26.3.) zufolge soll das weltweite Aufkommen im Vergleich zum Vorjahr um schätzungsweise 63 Mio t oder 3,2 % auf 1,937 Mrd t sinken. Im Einzelnen rechnen die Londoner Experten mit einem Rückgang der Maiserzeugung um 49 Mio t oder 4,9 % auf 941 Mio t; gleichzeitig soll die Weizenerzeugung voraussichtlich um 10 Mio t oder 1,4 % auf 709 Mio t sinken.

Im Zuge des erwarteten Produktionsrückgangs sollen die Lagerbestände der wichtigsten Getreideexporteure im Verlauf des Wirtschaftsjahres 2015/16 um 15 Mio t oder 10,3 % auf 131 Mio t abnehmen. Für die Lagermengen der dominierenden Maisausfuhrländer - Argentinien, Brasilien, die Ukraine und die USA - wird sogar eine Abstockung um 16 Mio t oder 24,2 % auf 50 Mio t vorausgesehen. Dagegen prognostiziert der IGC im Hinblick auf die Endbestände der wichtigsten Weizenexporteure - Argentinien, Australien, Kanada, die Europäische Union, Kasachstan, Russland die Ukraine und die USA - nur einen geringfügigen Abbau um insgesamt 1 Mio t oder 1,5 % auf 65 Mio t.

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