Jungen Raps vor Schnecken schützen

Schnecken können eine richtige Plage sein. Deshalb war die Hoffnung gross, dass die Sommertrockenheit ihre Aktivität reduziere. Dem ist laut Florian Marti von Stähler aber nicht so.

Schnecken können eine richtige Plage sein. Deshalb war die Hoffnung gross, dass die Sommertrockenheit ihre Aktivität reduziere. Dem ist laut Florian Marti von Stähler aber nicht so.

Schnecken ertragen Trockenperioden besser als lang andauernde Nässe. Für Trockenperioden haben Schnecken Schutzmechanismen entwickelt. Sie ziehen sich in feuchte Hohlräume tiefer Bodenschichten zurück, wo sie im Ruhezustand mehrere Monate überleben.   

Rapskeimlinge sind für die Schnecken ein Leckerbissen. Erst im 4-Blatt-Stadium sind die jungen Rapspflanzen aus der kritischen Phase herausgewachsen. Rapspflanzen müssen dem Schneckenbefall aber nicht schutzlos ausgeliefert sein. Dafür gibt es verschiedene Massnahmen. Durch Stoppelbearbeitung respektive Bodenbearbeitung werden ihre Rückzugsorte zerstört. 

Auch ausgebrachter Kalk kann junge Schnecken teilweise dezimieren. Das Verfestigen des Saatbettes mithilfe eines Packers oder einer Walze ist ebenfalls extrem wichtig. Eine Kombination aus den verschiedenen Massnahmen gewährt einen guten Schutz gegen Schneckenfrass an jungen Rapspflanzen.

Schneckenkörner wie das neue Produkt Metarex Inov dürfen erst bei nachgewiesenem Befall gestreut werden. Metarex Inov wurde laut Stähler entwickelt, damit mit weniger Wirkstoff die gleiche oder bessere Wirkung erzielt werden kann.


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