Kälte setzte Frühkartoffeln zu

Die Schweizer Frühkartoffeln litten unter der Kälte im April. Der Kampagnenstart mit nicht schalenfester Ware erfolgt diese Woche im Tessin, die für den Schweizer Markt bedeutenderen schalenfesten Kartoffeln kommen frühestens Mitte Juni auf den Markt.

Aufgrund der milden Temperaturen konnte ein Grossteil der Frühkartoffeln bis Anfang März gepflanzt werden, wie die Branchenorganisation Swisspatat mitteilt.

Die kühle Witterung im April und die vielen Frostnächte setzten den Kulturen aber stark zu. Vielerorts erfroren die jungen Triebe trotz des hohen Einsatzes der Produzenten.

Die ersten nicht schalenfesten Frühkartoffeln werden in dieser Woche im Tessin geerntet. Es handelt sich um kleine Mengen, die als Spezialität geführt werden. Um den Markt schon früh mit Schweizer Ware versorgen zu können, wird in der ersten Phase wie in den Vorjahren mit dem Kaliber 30 – 50 mm gestartet.

Wichtiger für den Schweizer Markt sind die schalenfesten Kartoffeln. Diese kommen gemäss aktuellem Stand laut Swisspatat frühestens Mitte Juni auf den Markt. 

Das Meldewesen der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau (SZG) dient auch während der diesjährigen Frühkartoffelsaison als wichtiges Hilfsmittel für die Erhebung des Angebots. Die Branchenorganisation bittet deshalb alle Frühkartoffel-Produzenten ab Ende Mai 2021 die krautvernichteten Flächen mit dem personalisierten Link termingerecht zu melden. Krautvernichtung und Ernte seien in jedem Fall zwingend mit dem Abnehmer abzusprechen, schreibt Swisspatat.

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