Kranke und verunkrautete Eiweisserbsen

Nicht nur die Gerstenernte, auch die der Eiweisserbsen lässt in diesem Jahr zu wünschen übrig. «Wir haben heuer grosse Probleme mit den Eiweisserbsen», klagt ein Sammelstellenleiter aus der Westschweiz.

Nicht nur die Gerstenernte, auch die der Eiweisserbsen lässt in diesem Jahr zu wünschen übrig. «Wir haben heuer grosse Probleme mit den Eiweisserbsen», klagt ein Sammelstellenleiter aus der Westschweiz.

Die Felder seien verunkrautet und die Pflanzen krank. Die Folge seien sehr kleine Körner und tiefe Erträge. Es wird von Parzellen mit nur 5 oder 10 kg/a Ertrag gesprochen. Bei stark verunkrauteten Flächen ist zum Teil der Feuchtigkeitsgehalt zu hoch wegen der vielen Unkrautsamen im Erntegut. Dies führt in den Sammelstellen zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Lagerung.

«Oft wäre es sinnvoll gewesen, die Felder gar nicht zu ernten», sagen einige der befragten Sammelstellenleiter. «Doch dann würden die Landwirte den Einzelkulturbeitrag von 1000 Franken pro Hektare nicht erhalten.» Diese Regelung sei in einem Jahr wie diesem nicht praxistauglich und verursache für alle Beteiligten unnötig hohe Kosten.

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