Kritik an GV-Kartoffel-Versuch

Die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) kritisiert das Gesuch von Agroscope, im nächsten Frühling gentechnisch veränderte Kartoffeln auf Versuchsfeldern zu pflanzen. Die Feldversuche seien teuer und irrelevant für die Schweiz.

Die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) kritisiert das Gesuch von Agroscope, im nächsten Frühling gentechnisch veränderte Kartoffeln auf Versuchsfeldern zu pflanzen. Die Feldversuche seien teuer und irrelevant für die Schweiz.

Am 25. November 2014 reichte die Forschungsanstalt Agroscope beim Bundesamt für Umwelt ein Gesuch ein, um ab Frühling 2015 gesicherte Feldversuche einer gentechnisch veränderten Kartoffel durchzuführen. Die SAG weist in einer Medienmitteilung auf die Risiken der Gentechnologie hin. Gentechnisch veränderte Sorten würden eher der intensiven Produktion dienen, während die Schweizer Landwirtschaft sich vorwiegend über Qualitätsprodukte profiliere, argumentiert die SAG weiter. Das Geld könne nachhaltiger eingesetzt werden, beispielsweise für Forschungsprojekte zu Anbausystemen und der Selektion widerstandsfähiger Sorten.

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