"Landsgemeinde" beschäftigt sich mit Zukunft

In einer "Landsgemeinde" haben rund 350 Vertreterinnen und Vertreter aus dem 3-Seen-Land – der Gemüsekammer der Schweiz – über die Zukunft der Region diskutiert. Ziel ist ein Verein, der Ansprüche von Menschen, Natur und Ernährung bündelt.

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In einer "Landsgemeinde" haben rund 350 Vertreterinnen und Vertreter aus dem 3-Seen-Land – der Gemüsekammer der Schweiz – über die Zukunft der Region diskutiert. Ziel ist ein Verein, der Ansprüche von Menschen, Natur und Ernährung bündelt.

Im Fokus der Veranstaltung stand die Zukunftsentwicklung der Landschaft rund um den Neuenburger-, Murten- und Bielersee, von der Orbe-Ebene bis nach Solothurn. Es handle sich dabei um das grösste und fruchtbarste Landwirtschaftsgebiet der Schweiz, die Gemüsekammer des Landes, aber auch eine wenig zersiedelte Landschaft mit Restflächen einst ausgedehnter Sumpf- und Naturschutzgebiete von nationaler Bedeutung, schreibt das Patronatskomitee in einer Medienmitteilung.

Damit die landwirtschaftlichen und ökologischen Werte des Gebietes weiter erhalten und gefördert werden könnten, seien nach den ersten beiden Juragewässerkorrektionen erneut kantonsübergreifende Massnahmen notwendig. Mit ein Grund dafür ist der Klimawandel, aber auch der fortlaufende Abbau der ehemaligen Moorböden.

Die Veranstaltung in Murten diente als Auftakt zu einem partizipativen Prozess. Ein Gründungskomitee soll nun eine Vereinsgründung für April 2019 vorbereiten.

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