Landverlust durch Bachöffnungen

Im Aargau sind 75 Prozent der Bäche oder rund 600 Kilometer eingedolt. Viele alte Bachröhren müssen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten saniert werden. Das benötigt jedoch Kulturland.

Im Aargau sind 75 Prozent der Bäche oder rund 600 Kilometer eingedolt. Viele alte Bachröhren müssen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten saniert werden. Das benötigt jedoch Kulturland.

Bei einer Sanierung tendiert der Kanton im Sinn des Gewässerschutzgesetzes auf eine Öffnung und Revitalisierung der Gewässer. Aber das beansprucht in der Regel Landwirtschaftsland. 

Die drei bäuerlichen Aargauer Grossräte Ralf Bucher (CVP), Alois Huber und Christoph Hagenbuch (SVP) behaupten, dass die vollständige Freilegung der Bäche 750 Hektaren Ackerfläche beanspruchen und zudem die landwirtschaftliche Bewirtschaftung sowie die Neophytenbekämpfung erschweren würde. Sie erkundigen sich deshalb mit einem Vorstoss beim Regierungsrat, ob er bereit sei, vermehrt Ausnahmen durch erneuerte Eindolungen zu bewilligen. Die Antwort steht noch aus. 

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