Maisschädling in der Waadt entdeckt

Im Kanton Waadt ist ein Maisschädling aufgetaucht. Er verursacht gravierende Schäden an den Pflanzen, stellt für den Menschen aber keine Gefahr dar, wie die Waadtländer Behörden am Montag mitteilten.

Im Kanton Waadt ist ein Maisschädling aufgetaucht. Er verursacht gravierende Schäden an den Pflanzen, stellt für den Menschen aber keine Gefahr dar, wie die Waadtländer Behörden am Montag mitteilten.

Der kleine Schädling mit dem Namen Diabrotica respektive westlicher Maiswurzelbohrer wurde in mehreren Maisfeldern im Waadtländer Chablais entdeckt, wie der Kanton Waadt mitteilte. Der kantonale Landwirtschaftsdienst ordnete verschiedene Massnahmen an, um den Befall einzudämmen und die Ausbreitung zu stoppen.

Der westliche Maiswurzelbohrer ist nach Angaben der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope des Bundes ein gefährlicher Maisschädling vom nordamerikanischen Kontinent. Den Hauptschaden verursachen die Larven des Käfers, die an den Wurzeln der Maispflanze fressen.

Laut Agroscope wurde der Schädling in Europa erstmals zu Beginn der 90-er Jahre in Jugoslawien entdeckt, von wo er sich in die angrenzenden Länder ausbreitete. Darauf wurde er in Italien, im Jahr 2000 im Tessin und 2003 in mehreren Kantonen auf der Alpennordseite sowie in weiteren Ländern Westeuropas beobachtet.

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