Mehr Schweizer Bio-Ölsaaten

In den letzten 10 Jahren hat sich die Anbaufläche bei den Bio-Ölsaaten verdoppelt.

In den letzten 10 Jahren hat sich die Anbaufläche bei den Bio-Ölsaaten verdoppelt.

Bio-Raps ist auf dem Vormarsch: In den letzten drei Jahren nahm die entsprechende Anbaufläche im Durchschnitt jährlich um 32,4 Prozent zu; im Jahr 2016 hat sie eine Fläche von 303 Hektaren erreicht, was nahezu eine Verdopplung gegenüber dem Jahr 2014 ist (160 ha), schreibt das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) im neusten Marktbericht. Im Bereich ÖLN bzw. konventioneller Landwirtschaft sind die Raps-Anbauflächen in den letzten 10 Jahren lediglich um 2,8 Prozent gewachsen.

Gemäss BLW ist auch bei den Bio-Sonnenblumen ein deutlicher Wachstumstrend zu erkennen. In den Jahren 2012 bis 2015 sind die entsprechenden Anbauflächen im Durchschnitt um 48,4 Prozent gestiegen. Der Rückgang der Anbauflächen im 2016 um 130 Hektaren sei auf eine sehr gute Vorjahresernte mit einem hohen Lagerübertrag und der daher notwendige Reduktion zurückzuführen. Damit soll der Markt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Gründe für den Aufwärtstrend bei den Bio-Ölsaaten sind laut BLW die verstärkte Umstellung im Detailhandel auf Bio Suisse-Rapsöl und Sonnenblumenöl mit Herkunft Schweiz anstelle von Importölen sowie die erhöhte Anzahl Sammelstellen für Bio-Ölsaaten seit der Ernte 2013.

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