Entwässerte Moorböden sind wirtschaftlich sehr wertvoll, beispielsweise für den Gemüseanbau. Aber ihre Nutzung führt zu grossem Qualitätsverlust dieser Böden.
Sie verlieren dadurch enorm an organischer Bodensubstanz (Humus), und ihre Entwässerung lässt das Treibhausgas CO2 entweichen. Dies sei die grösste CO2-Quelle in der Landwirtschaft, teilte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mit.
Wie die Wissenschaftler des Nationalen Forschungsprogramms NFP68 herausgefunden haben, lassen sich diese Böden nach heutigem Wissensstand nicht nachhaltig nutzen. Sie empfehlen daher eine grundsätzliche politische Diskussion über die künftige Nutzung dieser Böden.