Die EU-Kommission berichtete im Umweltausschuss des Europaparlaments von einer positiven Entwicklung beim Pflanzenschutz. So wird jährlich in der EU die Zulassung für rund zehn neue Wirkstoffe beantragt, von denen die Hälfte mit nur noch geringen Gefährdungen verbunden ist.
Die Abgeordneten im Umweltausschuss nahmen die Nachricht gerne auf, mahnten aber weiteren Handlungsbedarf an. Eigentlich müssten 100% der Neuzulassungen der harmlosen Gruppe angehören, erklärte der liberale Abgeordnete Martin Hojsik aus der Slowakei. Es ginge nicht an, dass die Hälfte der neuen Pflanzenschutzmittel weiterhin mit Risiken belastet sei. Die christdemokratische Abgeordnete Marlene Mortler aus Deutschland warnte vor einer Schwarz-Weiss-Malerei zwischen konventionellen Landwirten und Biobetrieben.