
Die Mehrheit der Biorüben kam per Bahn.
bki
Nach intensiven Vorbereitungen ist die Zuckerrübenkampagne der Schweizer Zucker (SZU) AG in Frauenfeld TG gestartet. Seit dem 11. September werden dort die Biorüben aus Deutschland und aus der Schweiz verarbeitet.
Kalkofen liefert
Der neue Kalkofen läuft einwandfrei und vermochte von Beginn an die Fabrik beständig mit qualitativ hochwertiger Kalkmilch zu versorgen. «Leider führten Probleme im Kesselhaus, die hohen Aminogehalte und ein hoher Anteil an Unkraut dazu, dass die Produktion trotzdem nicht auf der gewünschten Verarbeitungsleistung laufen konnte», schreibt Schweizer Zucker.

Kampagnenbericht Woche 1
SB/Quelle: Schweizer Zucker AG
Die inzwischen knapp 40’000 Tonnen gelieferten Rüben weisen einen erfreulich hohen Zuckergehalt von über 17 Prozent auf. Die Flächenerträge auf den Feldern in der Schweiz weichen jedoch deutlich von den Resultaten der vor einigen Wochen durchgeführten Umfrage bei den Biopflanzern ab.
In Aarberg BE wurde die Rübenverarbeitung vergangene Woche gestartet. Die ersten Lieferungen trafen am Montag der Vorwoche ein. Auch die ersten Eisenbahnwaggons rollten an. In Frauenfeld werden die ersten konventioneller Schweizer Rüben Ende September erwartet.