
Der Rapserdfloh bereitet zunehmend Probleme.
zvg
Beantragt wurde die Notfallzulassung vom Schaffhauser Bauernverband. Hintergrund sind zunehmende Probleme mit dem Rapserdfloh, der junge Rapspflanzen bereits kurz nach der Aussaat schädigt.
Sowohl die Käfer als auch deren Larven können die Entwicklung der Pflanzen beeinträchtigen und zu Ertragseinbussen führen.
Nach Angaben des Verbands hat zudem die Wirksamkeit der bisher verfügbaren Bekämpfungsmassnahmen in den vergangenen Jahren aufgrund zunehmender Resistenzen abgenommen. Dadurch sei ein wirksamer Schutz der Kultur erschwert worden.
Einsatz bei der Aussaat 2026
Mit der nun rechtskräftigen Notfallzulassung kann für die Aussaat 2026 mit Buteo Start behandeltes Rapssaatgut eingesetzt werden, heisst es in einer Mitteilung des Schaffauser Bauernverbands.
Die Saatgutbeizung schützt die jungen Pflanzen während der frühen Entwicklungsphase vor den Larven des Rapserdflohs. Dadurch soll auch der Bedarf an späteren Insektizidbehandlungen im Feld reduziert werden.
Verband begrüsst den Entscheid
Der Schaffhauser Bauernverband bezeichnet die Notfallzulassung als wichtigen Schritt für den Schweizer Rapsanbau. Aus Sicht des Verbands stärkt sie die Produktionsbedingungen für die Rapsbetriebe und trägt zur inländischen Versorgung mit pflanzlichen Ölen bei.