Raps: Inländische Nachfrage erstmals gedeckt

Seit der Rapsrekordernte 2014 könne die inländische Nachfrage nach Raps erstmals gedeckt werden, schreibt der Getreideproduzentenverband (SGPV) in seinem Newsletter.

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Seit der Rapsrekordernte 2014 könne die inländische Nachfrage nach Raps erstmals gedeckt werden, schreibt der Getreideproduzentenverband (SGPV) in seinem Newsletter.

Zuvor waren jeweils Rapssamen und  -öle zur Deckung des Bedarfs an Speiseöl importiert worden. Die Zollansätze für diese Produkte sind mit 52.90 Fr./dt Samen und 134.05 Fr./dt Rohöl aber hoch.

Heute importiere die Schweiz fast ausschliesslich Rapssamen und -öl zur Produktion von Speiseöl, welches unter anderem in Salatsaucen oder Mayonnaise verwendet werde, sogenanntes Reversöl, erklärt der SGPV. Der Handel für Mayonnaise und Salatsaucen ist liberalisiert. Daher sind die Schweizer Hersteller auf billige Rohstoffe angewiesen.

Würden sie für die Produktion von Reversölen Schweizer Rapssaat zu 73 Fr./dt verarbeiten, würden die Kunden sofort abspringen und das fertige Endprodukt importieren. Um konkurrenzfähig zu bleiben, können deshalb die Verarbeiter Rapssamen zur Produktion von Reversöl fast zollfrei importieren. Im September 2015 betrug der Importpreis für Rapssamen rund 40 Fr./dt.

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