Rapsgenom entschlüsselt

Ein internationales Forscherteam hat den genetischen Bauplan von Raps entschlüsselt. Die Ergebnisse stellen sie in der Zeitschrift «Science» vor. Dabei gewannen sie Erkenntnisse über die Entstehung von Kulturpflanzen nach Artkreuzungen, wie die beteiligte Universität Giessen am Donnerstag mitteilte.

Ein internationales Forscherteam hat den genetischen Bauplan von Raps entschlüsselt. Die Ergebnisse stellen sie in der Zeitschrift «Science» vor. Dabei gewannen sie Erkenntnisse über die Entstehung von Kulturpflanzen nach Artkreuzungen, wie die beteiligte Universität Giessen am Donnerstag mitteilte.

Raps (Brassica napus) ist als Öl-, Futter- und Gemüsepflanze bekannt. Die Pflanze liefert beispielsweise eines der wichtigsten Pflanzenöle für die Ernährung sowie für die Erzeugung von Biodiesel. Sie gilt derzeit als Europas wichtigste Ölpflanze.

Raps gilt als vergleichsweise jung. Die Pflanze entstand erst vor wenigen tausend Jahren aus einer zufälligen Artkreuzung zwischen Kohl- und Ölrübsenformen. Mit rund 101'000 Genen besitzt die Pflanze viel mehr Gene als der Mensch, der weniger als 30'000 hat.

Da beim Raps viele Genfunktionen aufgrund einer Genomdopplung mehrmals vorhanden sind, gebe es ein grosses Potenzial zur Änderung und Anpassung durch vorteilhafte Mutationen, schreiben die Wissenschaftler um die Giessener Forscher Birgit Samans und Rod Snowdon.

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